Willkommen auf meinem Blog.

 

10 Dinge die wahrscheinlicher sind, als ein Lottogewinn. Klar klingt das erst mal etwas niederschmetternd. Aber man sollte nicht voreilig die Flinte ins Korn legen und aufgeben. Man muss ja schließlich nicht direkt den Jackpot gewinnen. Es gibt viele kleine Tricks, um beim Gewinnspiel durch richtige Lottozahlen seine Gewinnchancen zu erhöhen. Auf diesem Blog werdet ihr es erfahren.

Jeder ist seines Glückes Schmied!

Wie Sie vielleicht wissen, kann jeder seinem Glück ein wenig auf die Sprünge helfen. Sind doch die Meisten von uns ganz gewiss dazu im Stande, ein kleines Taschengeld von 10 Euro pro Ziehung für einen schmucklosen Lottoschein über zwölf Felder aufzubringen. Glaubt man einer weit verbreiteten Redensart, so machen die Deutschen Klassenlotterien alle zwei Wochen einen neuen Multi-Millionär. 23 Hauptgewinner allein im Jahr 2014 strafen all diejenigen ein für alle Mal Lügen, die das geflügelte Wort für so etwas wie einen urbanen Mythos halten.

Um sich Ihren eigenen Platz an der Sonnenseite des Lebens zu sichern, müssen Sie allerdings ein paar Grundregeln einhalten. Meinen Stammlesern sind diese Regeln auch unter dem Namen Lottobasics bekannt. Diese einfachen Regeln machen nicht automatisch aus jedem daher gelaufenen Hanswurst einen Lottogewinner. Ich gebe zu, dass der Gedanke durchaus seinen Reiz hat. Allerdings verstehe ich mich nicht etwa als Online-Quacksalber, sondern als Ihr seriöser Ratgeber rund um das Thema Lotterien und Glücksspiel. Alles was ich mit meinen Lottobasics für Sie tun kann, ist die Summe der Auszahlung im Falle eines Gewinnes zu erhöhen. Ich werde Ihnen nicht wie viele meiner Kollegen höhere Gewinnchancen versprechen. Das liegt weit unter meinem journalistischen Ethos. Denn eines bleibt so gewiss wie das Amen in der Kirche: Die Chancen auf sechs Richtige im Lotto plus Superzahl liegen bei rund 140 000 Millionen zu 1 – egal was Ihnen irgendwelche Lotto-Scharlatane vielleicht weiß machen wollen. Doch nun genug der langen Vorrede, nachfolgend wie versprochen die Lottobasics:

I: Wenn Sie Lotto spielen, dann spielen Sie unbedingt regelmäßig. Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen.

II: Setzen Sie sich ein festes Limit von zum Beispiel 50 Euro im Monat und halten Sie unbedingt Ihr Limit ein. Lassen Sie sich auch nicht von eventuellen Sonderziehungen aus der Fassung bringen.

III. Tippen Sie weder Geburtstage, noch geometrische Muster oder gar lineare Zahlenreihen wie 123456. Es empfiehlt sich hierbei ganz auf Zahlen von 1 bis 31 zu verzichten.

  1. Behalten Sie sich den Spaß am (Glücks)Spiel in jedem Fall bei. Wenn Sie Ihr Hobby nur als Spaß begreifen, schützen Sie sich davor, in die Falle Glücksspielsucht zu tappen. Menschen die sich als professionelle Spieler betrachten, neigen oft dazu, mit immer neuen Spieleinsätzen eventuelle Verluste ausgleichen zu wollen – ein Teufelskreis.

Mein Tipp: Lassen Sie es lieber locker angehen. Einmal die Woche Lotto reicht vollkommen aus. Wenn es Ihnen dann immer noch in den Fingern jucken sollte, spielen Sie doch einfach mal wieder eine Runde Kanaster mit Ihrer Frau.

In diesem Sinne weiterhin viel Glück

Von wegen Defizit

 

Liebe Lottofreunde, Sie können sich glücklich schätzen. Das bedeutet für Sie nicht weniger als: Heute ist Ihr Glückstag. Wenn Sie so wollen, kann Ihr Glückstag von nun an jede Woche sein, denn meine kleine Ratgeber-Kolumne erscheint nun schon seit geraumer Zeit Woche für Woche. Also Tippschein gezückt und ab gehts oder gehen Sie doch noch schnell online für einen kleinen Quicktipp.

Wie Sie vielleicht wissen, behandle ich in meinen kleinen Beiträgen alles Wissenswerte rund um das Thema Lotto und Glücksspiel. Wer professionell bloggt, so wie ich es tue, der erhält auch eine Menge Fanpost bzw. Leserbriefe. Zumindest wenn er seinen Job gut erledigt. Ich habe es mir deshalb zur Aufgabe gemacht, meinen Lesern stets mit Rat und Tat zur Seite zu stehen, sowohl beim Thema Lotto und Glücksspiel als auch in schwierigen Lebenslagen. Sollten auch Sie eine Frage an mich haben, ganz egal was es auch sein mag, dann scheuen Sie sich nicht mir zu schreiben. Ich freue mich wie immer über Ihre zahlreichen Zuschriften.

Leider ist das Leben kein Ponyhof. Denn seit einiger Zeit muss ich mir für meine ehrbare Arbeit als Lottoexperte Beschimpfungen anhören. Sie stammen allesamt, meine Stammleser werden es bereits ahnen, von dem Lügenbaron und Omaschreck Karl Heinz Kobe, Philosoph und Rechtsanwalt a. D. aus Köln. In einem seiner Beiträge, die sich zur Abwechslung einmal nicht aus wüsten Beschimpfungen seiner ehemaligen Geschäftspartner aus der Immobilienbranche speist, bezichtigt mich Herr K eines informellen Defizits. Vielleicht drücke ich mich hier nicht klar genug aus, aber dieser Winkeladvokat behauptet doch tatsächlich, ich, Dieter Kenner, hätte meinen Lesern nichts zu sagen. Ich blogge, wie Sie sicherlich wissen, für zahlreiche Lottoportale im Netz und erhalte jede Woche unzählige Zuschriften. Stellen Sie sich das vor und da kommt einer daher und will mir philosophisch kommen.

Bevor Sie das nächste Mal über meinen informellen Habitus dozieren, Herr K., empfehle ich Ihnen zuallererst meiner Leserschaft zu erklären, wie es zum Verlust Ihrer Konzession gekommen ist.

Sofern Sie das nicht können, empfehle ich Ihnen zu schweigen Herr. K.

Denn es handelt sich hier keineswegs um ein Portal für persönliche Fehden, sondern um einen Lottoinformationspool. Falsche Denunziationen und gezielte Desinformationskampagnen haben hier keinen Platz, sondern einzig und allein die Freude am Spiel.

 

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen weiterhin viel Glück

Unerhört

Liebe Lottogemeinde,

ich melde mich heute mit einem ernsten Thema zu Wort. Meine Stammleser kennen und schätzen mich für das Erscheinen meiner kleinen Ratgeber-Kolumne, jedes Mal randvoll gepackt mit nützlichen Tipps rund um das Thema Lotto. Seit geraumer Zeit erhalte ich gehäuft Zuschriften von meinen Lesern, die oftmals mit ganz alltäglichen Fragen an mich heran treten. Als erfahrener Blogger und Lottosachverständiger ersten Ranges sehe ich mich quasi dazu berufen, Ihnen stets die besten Tipps zum Lottospiel zu geben. Auch für Fragen, die eher privater Natur sind und letztlich eine positive Lebensführung betreffen, habe ich stets ein offenes Ohr. Denn ich bin der festen Überzeugung, dass Glück letztendlich eine reine Einstellungssache ist. Wenn Sie sich auf ganzer Linie für das Glück öffnen, für das Glück bereit sind, dann wird es auch bei Ihnen eine kleine Ewigkeit verweilen. Probieren Sie offen durchs Leben zu gehen und Sie werden Erfolg haben, ob jetzt beim Lotto oder sonst wo. Alles, was Sie dafür tun müssen, ist das Glück im richtigen Moment am Schopf zu packen, aber das soll heute nicht mein Thema sein. Vielleicht taugt mein Besuch im Motivationsseminar, oder vielmehr das dort erlernte GOOD LIVE GEFÜHL zu einem Aufhänger für meinen Artikel. Aber vielmehr GOOD LIVE ist heute nicht drin, denn ich werde nun über einen sehr unglücklichen und bösartigen Menschen sprechen. Die Rede ist natürlich von Karl Heinz Kobe, Philosoph und Rechtsanwalt a. D. (sic!) aus Köln. Vielleicht sind Sie schon selbst im Internet auf der Suche nach ein paar neuen Lottotipps auf die Schmähreden von Herren Kobe gestoßen.

Der Schmutzfink Kobe hat es sich seit geraumer Zeit zur Aufgabe gemacht, mich und meine Arbeit als seriöser Lottoexperte öffentlich auf das Bösartigste zu verunglimpfen. Erst kürzlich wurde mir tatsächlich eine unlautere Vergangenheit von diesem Kölner Holzkopf unterstellt. Und das obwohl ich in meiner Zeit als Berufsspieler stets einen einwandfreien Leumund genossen habe. Sogar das Zuchthaus muss ich mir von diesem Subjekt nachsagen lassen.

Liebe Lottogemeinde, ich kann Sie natürlich beruhigen und versichere Ihnen, dass es sich bei den Ausführungen von Herren Kobe lediglich um böswillige Verleumdungen handelt. Aus Herren Kobe spricht zuallererst der Branntwein, dann vielleicht noch der Neid auf meinen Erfolg. Anständige Menschen würden sich zu so einer haltlosen Denunziation, wie die von Herrn Kobe, niemals hinreißen lassen.

Daher muss ich in meine warnenden Worte zum Abschluss auch gleichermaßen mit einem Appell versehen: Liebe Lotto-Fans, hütet euch vor falschen Ratgebern wie Karl Heinz Kobe, der schalen Flasche Kölsch mit Unterdruck. Vielmehr möchte ich die Lotto-Community dazu auffordern, schwarze Schafe wie Herren K. aus der Gemeinschaft auszuschließen.

Erkennen Sie Ihren Lottotyp

Erfolg ist bekannter Maßen nicht nur eine Frage des Glücks, sondern vielmehr eine Frage des richtigen Typs. Folgt man dieser Definition, so stellt sich nahezu unweigerlich die Frage: Sind auch Sie ein echter Gewinnertyp? Finden Sie noch heute heraus, welcher Spielertyp Sie sind und verschaffen Sie sich einen umfassenden Überblick, welches Spiel optimal zu Ihnen passt. Wir zeigen Ihnen heute, wo genau Ihre Stärken und Chancen versteckt liegen. Seien auch Sie dabei, wenn wir mal wieder die große Typfrage stellen.

Sind sie vielleicht der zurückhaltende Typ?

Dieser Spielertyp spielt seit ungefähr 27 Jahren Woche für Woche die selben Zahlen am selben Kiosk um die Ecke. Experimente kommen ihm nicht in die Tüte. Windige Prognosen und Versprechungen prallen an ihm ab. Gewonnen hat er noch nix – aber was macht das schon. Das mit Abstand Extravaganteste, was Sich dieser fast schon ängstliche Zockertyp leistet, ist die Ziehung am Mittwoch.

Unser Tipp: Riskieren Sie ruhig mal was und warum nicht mal mit einem Amerikaner. Spielen Sie doch wenigstens versuchsweise einmal im Monat die Amerikanische Lotterie Mega Millions.

Sind sie ein Draufgänger?

Wenn Sie zu den Draufgängertypen gehören, gehen Sie in allen Lebenslagen immer voll aufs Ganze. Beim Wetten sind Sie kaum zu halten, denn kaum ein Einsatz ist Ihnen zu hoch und keine Wette erscheint Ihnen als zu gewagt. Das Beste daran: Sie haben auch noch Erfolg damit.

Unser Tipp: Besuchen Sie doch einmal einen Boxkampf oder gehen Sie zur Rennbahn. Im Dunstkreis dieser Königsdisziplinen werden Sie Ihr wahres Talent entfalten. doch Vorsicht: Jede Glückssträhne hat einmal ein Ende – sogar die Ihre. Verlassen Sie sich deshalb lieber nicht allzu sehr auf Ihre Unverwundbarkeit.

Das Wichtigste, sowohl beim Spiel als auch im richtigen Leben, ist niemals das Maß zu verlieren. Das gilt im Übrigen ausnahmslos für alle beschriebenen Typen.

Bleiben Sie immer besonnen und heiter und behalten Sie sich stets den Spaß am Spiel. Ganz egal ob Sie nun ein harter Casinomacho oder ein sanfter Lottoboy sein wollen. Wir alle haben doch gewiss eines gemeinsam: Wir träumen von unserem Platz an der Sonne. Wir erreichen unser Ziel jedoch nicht, wenn wir überstürzt einfach kopflos darauf losrennen. Langfristiger Erfolg stellt sich nur durch harte Arbeit und eiserne Willenskraft ein. Das gilt für alle Bereiche des Lebens – nicht nur für den Umgang mit dem Glücksspiel. Probieren Sie es aus, es lohnt sich.

Wie stehen Sie zu Poker

Viele Leser fragen mich immer wieder nach meiner Meinung zu Online-Casinos. Bieten doch zahlreiche Anbieter die beliebten Glücksspielklassiker wie Poker und Black Jack mit großem Erfolg im Internet an. Casinos bieten nicht nur spannende Unterhaltung für die Freunde von großen und kleinen Spielchen, sondern auch höhere Gewinnchancen als beispielsweise die Lotterie 6 aus 49. Gezockt wird im Casino in der Regel um Bargeld. Natürlich bieten die meisten Seiten eine Spielgeldfunktion an, aber die dient in der Hauptsache nur dazu, Kunden an das Spiel mit echtem Geld heranzuführen. Haben Sie erst einmal Ihren Bargeldaccount aktiviert, steht dem unkontrollierten Spiel von nun an nichts mehr im Wege. Das ist auch der Grund, wieso die meisten Anbieter Neukunden mit Geldgeschenken von teilweise mehreren hundert Euro locken. Dennoch möchten viele meiner Leser wissen, wie ich als erfahrener Spieler das Für und Wieder von Online-Casinos bewerte.

Ich kann über solche Fragen nur müde lächeln. Meinen Stammlesern dürfte meine Abneigung gegenüber Online-Casinos hinlänglich bekannt sein. Für alle anderen möchte ich mich gerne noch ein weiteres Mal zum Thema äußern. Ich möchte den erlebten Spielspaß im Casino hier gar nicht in Frage stellen. Ich finde lediglich das Suchtpotenzial, das von Spielen wie Poker ausgeht, sehr bedenklich. Einer gängigen Definition zufolge entsteht bei Glücksspielen vor allem Suchtgefahr, wenn um stetig steigende Einsätze in schnellen Spielintervallen gespielt wird. Wenn Sie so wollen, geht diese Definition von Suchtpotenzial als abstrakte Beschreibung des Spielprinzips Poker durch. Beim Lotto ist das hingegen ganz anders. Die deutschen Lottoanbieter bieten Ihnen an zwei Tagen pro Woche sechs unterschiedliche Ziehungen an: Das Spiel 6 aus 49, die Super 6 und die Ziehung der Glücksspirale. Das Suchtpotenzial von Lotto ist somit per definitionem geringer, denn selbst wenn Sie zusätzlich noch am Euro Jackpot und an den amerikanischen Mega Millions teilnehmen, können Sie es niemals auf einen Spielintervall wie in einer Runde Online-Poker bringen.

Ich möchte Ihnen damit nicht weiß machen, dass Lotto kein Suchtpotenzial hat. Die Deutschen Klassenlotterien geizen selbst nicht mit ihren Warnhinweisen. Sollten Sie vertiefende Informationen zum Thema Glücksspiel und Sucht benötigen, empfehle ich Ihnen ebenfalls einen Besuch der Seiten der Deutschen Klassenlotterien in Ihrem jeweiligen Bundesland. Dort finden Sie zum Beispiel einfache Ratgeber sowie Kontaktadressen in Ihrer Umgebung, wenn Sie mit dem Spielen aufhören möchten.

 

Ich wünsche Ihnen weiterhin viel Glück

Begriffskunde

Viele Leute fragen mich immer wieder: Was ist der Unterschied zwischen einer Gewinnquote und einer Gewinnchance. Der Unterschied scheint für die meisten von uns vollkommen klar zu sein. Dennoch beobachte ich immer wieder, dass vor allem windige Blogger, die es mit der Deutschen Sprache nicht allzu genau nehmen, diese beiden Begriffe gern durcheinander schmeißen. Doch warum ist das so? Lässt sich manchen von ihnen sogar eine böse Absicht unterstellen? Für alle, die die Fachbegriffe vielleicht versehentlich durcheinander bringen, wird dieser Beitrag ebenso erhellend sein, wie für alle anderen Lottofans dort draußen im Netz. An dieser Stelle wieder mein wöchentlicher Aufruf an alle Lottofans: Sollten Sie eine Frage zum Thema Glücksspiel haben, zögern Sie nicht mir zu schreiben. Ich werde Ihre Fragen, was es auch sein mag, nach bestem Wissen und Gewissen beantworten.

Ich möchte deshalb meine heutige Kolumne dem Begriffspaar Gewinnchancen und Gewinnquoten und Ihrer Verwendung im Konnex Lotto und Glücksspiel widmen. Bestimmen wir dafür zunächst die beiden Begriffe etwas genauer, um ihre Verwendung abschließend zu distinguieren.

Die Gewinnchancen beim Lotto, genauer gesagt die Chance, sechs Richtige mit Superzahl zu tippen, betragen ungefähr 1 zu 140 Millionen. Ich weiß nicht, ob Sie sich unter diesem enormen Verhältnis etwas vorstellen können, aber es ist mit 1 zu 1,5 Millionen immer noch viel wahrscheinlicher ein Topmodell zu heiraten. Somit bezeichnet der Begriff Gewinnchance die reelle Wahrscheinlichkeit auf einen Hauptgewinn, ausgedrückt in Zahlen. Übrigens sind die Deutschen Klassenlotterien seit der Erneuerung des Glücksspielstaatsvertrages dazu verpflichtet, explizit auf die Gewinnwahrscheinlichkeit hinzuweisen.

Gewinnquoten beschreiben dagegen lediglich die Formel, wonach Ihr Einsatz bei einem Gewinn vervielfacht wird. Sollten Sie beispielsweise mit einem Einsatz von 9,25 Euro sechs Richtige plus Superzahl tippen, dann ist Ihre Gewinnquote dementsprechend hoch. Allerdings liegt die Chance auf das Eintreffen dieser Traum-Situation immer noch bei 1 zu 140 Millionen.

Was sagt uns das?

Zunächst, dass es sich bei diesem Paar um zwei völlig unterschiedliche Begriffe handelt. Darüber hinaus können wir annehmen, dass ihre falsche Verwendung einzig und allein dazu dient, eventuelle Hoffnungen auf ein paar schnelle Taler zu nähren. Bleiben Sie deshalb stets besonnen, wenn Ihnen allzu schrille Werbung im Internet begegnet. Egal ob man Ihnen einen todsicheren Lottoschein oder einen neuen Staubsauger andrehen möchte. In der Regel wird doch selten etwas so heiß gegessen, wie es gekocht

 

 

Unglaublich

Ich hab in meiner langen Karriere als Berufsspieler schon ein Kamel durch ein Nadelöhr gehen sehen. Doch was Sigrun Pastor aus Neuschwabenland in Ihrem Leserbrief zu berichten wusste, sprengt sogar mein Fassungsvermögen als Lottoexperte und Berufs-Blogger. Wer hätte das gedacht? Das Jenseits existiert tatsächlich! Aber vielleicht fange ich mit meiner Geschichte lieber von vorne an. Ich möchte lediglich voraus schicken, dass ich selbst nicht an übernatürliche Dinge glaube. Trotzdem möchte ich meinen Lesern diesen extraordinären Leserbrief nicht vorenthalten. Sie haben recht, wenn Sie sagen, dass mir bei der Auswahl ausgerechnet dieser Zuschrift ein wenig der Schalk im Nacken saß. Sei es drum. Lehnen Sie sich also entspannt zurück und schnallen Sie sich an. Heute geht die Reise in die Welt des Übernatürlichen. Vorhang auf:

Nach der Aussage von Frau Pastor habe sich ihre mediale Begabung zum ersten Mal in ihrer frühen Kindheit gezeigt, in der sie in ihrer kindlichen Art spielerisch den Vogelflug zu deuten lernte. Nicht viel später erlernte sie die Geheimnisse des Tarots und sie vermochte seit diesen Tagen in den Händen derer zu lesen, die zu ihr kamen. Ihre Aussagen, besonders über das Wetter oder nahe bevorstehende Ereignisse von großer Wichtigkeit waren vortrefflich. Als erwachsene Frau beschäftigte sich Sigrun mit den Künsten der Fernheilung und der klassischen Geisterbeschwörung. Obwohl oder gerade weil das angebliche Medium eine Verbindung zu der Geisterwelt verspürte, sei Frau Pastor schon immer tief gläubig gewesen. Und so lebte die Hausfrau und Bauerntochter ein unscheinbares Leben im Kreis ihrer Familie, ohne aus ihrer Begabung Profit zu schlagen. Ihre Cousine sei schließlich auf die Idee gekommen, Sigruns mediale Gabe dafür einzusetzen, die Lottozahlen der kommenden Woche vorauszusagen. Ihre Quote sei wie bei all Ihren Voraussagen vortrefflich gewesen, wie der kürzliche Gewinn von fünf Richtigen beweisen würde. Die Zahlen empfange Sigrun natürlich direkt aus der Geisterwelt. Sie können sich kaum mein Erstaunen ausmalen und

Sie ahnen vielleicht schon, dass Frau Pastor ihrem nicht uninteressanten Schreiben keine Beweise für die Richtigkeit ihrer Behauptungen beilegte. Ich hätte mich anstelle der Gewinnbestätigung auch schon mit einer kleinen Kostprobe ihrer Kunst zufrieden gegeben. Die Lottozahlen von nächster Woche würden mir für den Anfang vollkommen ausreichen. Da ich aber beim besten Willen nicht daran glaube, dass Frau Pastor – sofern es sich dabei überhaupt um eine reale Person handelt – irgendwelche gesicherten Aussagen treffen kann, lege ich diese Zuschrift unter der Rubrik Aberglauben ab. Wie heißt es so schön: Aberglauben bringt Unglück.

Jeder nur ein Kreuz

Früher war das Zocken das einzige in meinem Leben, was für mich wichtig war. Ganze Nächte brachte ich in verrauchten Hinterzimmern mit Poker und Whiskey durch. Meine wilden Zeiten sind jedoch schon lange vorbei und mittlerweile gehört vielmehr das Beantworten von Leserbriefen zu meinen täglichen Aufgaben. Als erfahrener Blogger und Lottoexperte, erhalte ich manchmal sogar Fanpost – meistens von weiblichen Leserinnen, aber das ist eine andere Geschichte, meine sehr verehrten Damen und Herren.

Erna W. aus Bad Dübeln möchte zum Beispiel wissen, was ich von der sogenannten Kreuztheorie halte. Die geschiedene Verwaltungsfachangestellte in den besten Jahren ist beim abendlichen Surfen im Netz auf ein ominöses Video auf Youtube gestoßen, so berichtete sie mir. Darin wird die Kreuztheorie als das ultimative und vor allem narrensicherere System zur Voraussage der Lottozahlen benannt. Das Prinzip, das dieser, sagen wir ruhig, theoretischen Überlegung zu Grunde liegt, ist dabei schon fast trivial. Glaubt man dem Erfinder oder besser gesagt dem Entwickler der Kreuztheorie, so reihen sich die gezogenen Zahlen beim Lotto auf lange Sicht immer so aneinander, dass sich daraus ein Kreuz ergibt, sofern man die Zahlen in eine dementsprechende Tabelle überträgt. Der Erfinder verspricht uns durch diese Methode eine an Sicherheit grenzende Wahrscheinlichkeit der Vorhersage der Lottozahlen der kommenden Woche (sic!).

Liebe Erna, es ist gut, dass Sie sich mit Ihrer Frage an mich gewendet haben. Im Internet wimmelt es nur so von Scharlatanen, die nur an Ihr Geld wollen. Lassen Sie sich deshalb nicht mit windigen Versprechungen ködern. Kommen wir nun zu meiner Einschätzung, die Wirkmächtigkeit der Kreuztheorie betreffend. Ich will es mal so sagen, Frau W.: „Eine irgendwie geartete Praktikabilität der Kreuztheorie hinsichtlich der hieb- und stichfesten Vorhersage der Lottozahlen ist mir bis dato nicht bekannt.“ Sollten Sie im Netz auf Seiten treffen, auf denen eine gegenteilige Meinung vertreten wird, möchte ich Ihnen raten, auf Ihren gesunden Menschenverstand zu vertrauen und von derartigen Angeboten abzusehen. Spielen Sie lieber ganz entspannt hin und wider eine Runde Lotto. Ich denke mit dieser Einstellung können Sie sich einen Haufen enttäuschter Hoffnungen ersparen. Beim Lotto ist die Versuchung bekannter Maßen groß, dem Glück ein wenig auf die Sprünge zu helfen. Leider gibt es keine sichere Möglichkeit, die Lottozahlen im Voraus zu bestimmen. Sollten Sie in diesem anderer Meinung sein, dann lassen Sie es mich in den Kommentaren wissen oder schreiben Sie mir eine Email.

Nicht zu verwechseln

Gastbeitrag von Helmut K. aus Königsberg

Hallo liebe Lottofreunde, zuerst möchte ich eventuelle Missverständnisse aus dem Weg räumen und sagen: Nein, ich bin nicht etwa der Altbundeskanzler Kohl, der sich bei dem Versuch, sich eine Pizza im Netz zu bestellen, versehentlich auf diesen Block verirrt hat. Herr Doktor Kohl war übrigens gebürtiger Friesenheimer und kam während seiner politischen Karriere ganz schön um die Welt. Ich selbst habe Königsberg jedoch noch nie verlassen und kann somit mit Fug und Recht behaupten: Wo ich bin, ist Königsberg usf. Soweit ich mich erinnern kann, habe ich mein Leben lang SPD gewählt, was mich dem Bundeskanzler ungefähr so ähnlich macht wie dem Chauffeur von Gregor Gysi. Doch nun zur Sache. Ich spiele schon seit sehr vielen Jahren Lotto, wie lange, das weiß ich gar nicht genau. Klar, hab ich hin und wieder etwas gewonnen, aber immer nur kleinere Summen.

Die ganz großen Millionen waren bisher leider noch nicht dabei. Ich bleibe aber dran, denn ich weiß: Beim Lotto ist die Auszahlung garantiert und alles geht seinen Gang. Darüber hinaus kann ich mir bei 6 aus 49 sicher sein, dass mit den eingezahlten Geldern kein Schindluder getrieben wird, denn ein großer Teil des Geldes – so um die 20 Prozent – fließt wieder zurück an die Bürger. Nicht direkt auf die Hand, sondern der Bund investiert das Geld in soziale Projekte, Kunst, Kultur und Bildung. Das können Sie alles haarklein aufgedröselt im Internet nachlesen, zum Beispiel auf Wikipedia, wenn Sie sich für so etwas interessieren. Aber auch die jeweiligen Seiten der deutschen Lottobetreiber – jedes Bundesland hat seine eigene Seite – beinhalten zahlreiche Informationen über die Verwendung der Lottoeinnahmen. Für mich ist diese Sicherheit und Transparenz gerade das Alleinstellungsmerkmal der Deutschen Klassenlotterien.

Die im Netz so vielbeschworenen Tippgemeinschaften, habe ich persönlich noch nie ausprobiert. Das ist mir alles zu kompliziert und ich habe mich in Vereinen sowieso noch nie wohl gefühlt. Ich habe auch noch nie eine Ziehung im Voraus mit Papierkugeln imitiert, wie manche Lottofans hier als Geheimtipp zum Besten geben. Um ehrlich zu sein, für mich ist das alles irgendwie Quatsch. Was soll die ganze Aufregung um eine ganz einfache Sache – so ist meine Meinung. Ich gehe einfach einmal die Woche zum Kiosk und gebe meinen Lottoschein ab. Wenn mir danach ist, auch zweimal – was soll’s schon? Vielleicht erscheint Ihnen das jetzt als unkreativ oder sogar als ein wenig einfallslos. Ist durchaus möglich, aber mir ist, um ehrlich zu sein, ganz Schnuppe, was Sie von meiner Spieltaktik halten, denn der Erfolg gibt mir Recht.