Nicht zu verwechseln

Gastbeitrag von Helmut K. aus Königsberg

Hallo liebe Lottofreunde, zuerst möchte ich eventuelle Missverständnisse aus dem Weg räumen und sagen: Nein, ich bin nicht etwa der Altbundeskanzler Kohl, der sich bei dem Versuch, sich eine Pizza im Netz zu bestellen, versehentlich auf diesen Block verirrt hat. Herr Doktor Kohl war übrigens gebürtiger Friesenheimer und kam während seiner politischen Karriere ganz schön um die Welt. Ich selbst habe Königsberg jedoch noch nie verlassen und kann somit mit Fug und Recht behaupten: Wo ich bin, ist Königsberg usf. Soweit ich mich erinnern kann, habe ich mein Leben lang SPD gewählt, was mich dem Bundeskanzler ungefähr so ähnlich macht wie dem Chauffeur von Gregor Gysi. Doch nun zur Sache. Ich spiele schon seit sehr vielen Jahren Lotto, wie lange, das weiß ich gar nicht genau. Klar, hab ich hin und wieder etwas gewonnen, aber immer nur kleinere Summen.

Die ganz großen Millionen waren bisher leider noch nicht dabei. Ich bleibe aber dran, denn ich weiß: Beim Lotto ist die Auszahlung garantiert und alles geht seinen Gang. Darüber hinaus kann ich mir bei 6 aus 49 sicher sein, dass mit den eingezahlten Geldern kein Schindluder getrieben wird, denn ein großer Teil des Geldes – so um die 20 Prozent – fließt wieder zurück an die Bürger. Nicht direkt auf die Hand, sondern der Bund investiert das Geld in soziale Projekte, Kunst, Kultur und Bildung. Das können Sie alles haarklein aufgedröselt im Internet nachlesen, zum Beispiel auf Wikipedia, wenn Sie sich für so etwas interessieren. Aber auch die jeweiligen Seiten der deutschen Lottobetreiber – jedes Bundesland hat seine eigene Seite – beinhalten zahlreiche Informationen über die Verwendung der Lottoeinnahmen. Für mich ist diese Sicherheit und Transparenz gerade das Alleinstellungsmerkmal der Deutschen Klassenlotterien.

Die im Netz so vielbeschworenen Tippgemeinschaften, habe ich persönlich noch nie ausprobiert. Das ist mir alles zu kompliziert und ich habe mich in Vereinen sowieso noch nie wohl gefühlt. Ich habe auch noch nie eine Ziehung im Voraus mit Papierkugeln imitiert, wie manche Lottofans hier als Geheimtipp zum Besten geben. Um ehrlich zu sein, für mich ist das alles irgendwie Quatsch. Was soll die ganze Aufregung um eine ganz einfache Sache – so ist meine Meinung. Ich gehe einfach einmal die Woche zum Kiosk und gebe meinen Lottoschein ab. Wenn mir danach ist, auch zweimal – was soll’s schon? Vielleicht erscheint Ihnen das jetzt als unkreativ oder sogar als ein wenig einfallslos. Ist durchaus möglich, aber mir ist, um ehrlich zu sein, ganz Schnuppe, was Sie von meiner Spieltaktik halten, denn der Erfolg gibt mir Recht.