Wie stehen Sie zu Poker

Viele Leser fragen mich immer wieder nach meiner Meinung zu Online-Casinos. Bieten doch zahlreiche Anbieter die beliebten Glücksspielklassiker wie Poker und Black Jack mit großem Erfolg im Internet an. Casinos bieten nicht nur spannende Unterhaltung für die Freunde von großen und kleinen Spielchen, sondern auch höhere Gewinnchancen als beispielsweise die Lotterie 6 aus 49. Gezockt wird im Casino in der Regel um Bargeld. Natürlich bieten die meisten Seiten eine Spielgeldfunktion an, aber die dient in der Hauptsache nur dazu, Kunden an das Spiel mit echtem Geld heranzuführen. Haben Sie erst einmal Ihren Bargeldaccount aktiviert, steht dem unkontrollierten Spiel von nun an nichts mehr im Wege. Das ist auch der Grund, wieso die meisten Anbieter Neukunden mit Geldgeschenken von teilweise mehreren hundert Euro locken. Dennoch möchten viele meiner Leser wissen, wie ich als erfahrener Spieler das Für und Wieder von Online-Casinos bewerte.

Ich kann über solche Fragen nur müde lächeln. Meinen Stammlesern dürfte meine Abneigung gegenüber Online-Casinos hinlänglich bekannt sein. Für alle anderen möchte ich mich gerne noch ein weiteres Mal zum Thema äußern. Ich möchte den erlebten Spielspaß im Casino hier gar nicht in Frage stellen. Ich finde lediglich das Suchtpotenzial, das von Spielen wie Poker ausgeht, sehr bedenklich. Einer gängigen Definition zufolge entsteht bei Glücksspielen vor allem Suchtgefahr, wenn um stetig steigende Einsätze in schnellen Spielintervallen gespielt wird. Wenn Sie so wollen, geht diese Definition von Suchtpotenzial als abstrakte Beschreibung des Spielprinzips Poker durch. Beim Lotto ist das hingegen ganz anders. Die deutschen Lottoanbieter bieten Ihnen an zwei Tagen pro Woche sechs unterschiedliche Ziehungen an: Das Spiel 6 aus 49, die Super 6 und die Ziehung der Glücksspirale. Das Suchtpotenzial von Lotto ist somit per definitionem geringer, denn selbst wenn Sie zusätzlich noch am Euro Jackpot und an den amerikanischen Mega Millions teilnehmen, können Sie es niemals auf einen Spielintervall wie in einer Runde Online-Poker bringen.

Ich möchte Ihnen damit nicht weiß machen, dass Lotto kein Suchtpotenzial hat. Die Deutschen Klassenlotterien geizen selbst nicht mit ihren Warnhinweisen. Sollten Sie vertiefende Informationen zum Thema Glücksspiel und Sucht benötigen, empfehle ich Ihnen ebenfalls einen Besuch der Seiten der Deutschen Klassenlotterien in Ihrem jeweiligen Bundesland. Dort finden Sie zum Beispiel einfache Ratgeber sowie Kontaktadressen in Ihrer Umgebung, wenn Sie mit dem Spielen aufhören möchten.

 

Ich wünsche Ihnen weiterhin viel Glück

Nicht zu verwechseln

Gastbeitrag von Helmut K. aus Königsberg

Hallo liebe Lottofreunde, zuerst möchte ich eventuelle Missverständnisse aus dem Weg räumen und sagen: Nein, ich bin nicht etwa der Altbundeskanzler Kohl, der sich bei dem Versuch, sich eine Pizza im Netz zu bestellen, versehentlich auf diesen Block verirrt hat. Herr Doktor Kohl war übrigens gebürtiger Friesenheimer und kam während seiner politischen Karriere ganz schön um die Welt. Ich selbst habe Königsberg jedoch noch nie verlassen und kann somit mit Fug und Recht behaupten: Wo ich bin, ist Königsberg usf. Soweit ich mich erinnern kann, habe ich mein Leben lang SPD gewählt, was mich dem Bundeskanzler ungefähr so ähnlich macht wie dem Chauffeur von Gregor Gysi. Doch nun zur Sache. Ich spiele schon seit sehr vielen Jahren Lotto, wie lange, das weiß ich gar nicht genau. Klar, hab ich hin und wieder etwas gewonnen, aber immer nur kleinere Summen.

Die ganz großen Millionen waren bisher leider noch nicht dabei. Ich bleibe aber dran, denn ich weiß: Beim Lotto ist die Auszahlung garantiert und alles geht seinen Gang. Darüber hinaus kann ich mir bei 6 aus 49 sicher sein, dass mit den eingezahlten Geldern kein Schindluder getrieben wird, denn ein großer Teil des Geldes – so um die 20 Prozent – fließt wieder zurück an die Bürger. Nicht direkt auf die Hand, sondern der Bund investiert das Geld in soziale Projekte, Kunst, Kultur und Bildung. Das können Sie alles haarklein aufgedröselt im Internet nachlesen, zum Beispiel auf Wikipedia, wenn Sie sich für so etwas interessieren. Aber auch die jeweiligen Seiten der deutschen Lottobetreiber – jedes Bundesland hat seine eigene Seite – beinhalten zahlreiche Informationen über die Verwendung der Lottoeinnahmen. Für mich ist diese Sicherheit und Transparenz gerade das Alleinstellungsmerkmal der Deutschen Klassenlotterien.

Die im Netz so vielbeschworenen Tippgemeinschaften, habe ich persönlich noch nie ausprobiert. Das ist mir alles zu kompliziert und ich habe mich in Vereinen sowieso noch nie wohl gefühlt. Ich habe auch noch nie eine Ziehung im Voraus mit Papierkugeln imitiert, wie manche Lottofans hier als Geheimtipp zum Besten geben. Um ehrlich zu sein, für mich ist das alles irgendwie Quatsch. Was soll die ganze Aufregung um eine ganz einfache Sache – so ist meine Meinung. Ich gehe einfach einmal die Woche zum Kiosk und gebe meinen Lottoschein ab. Wenn mir danach ist, auch zweimal – was soll’s schon? Vielleicht erscheint Ihnen das jetzt als unkreativ oder sogar als ein wenig einfallslos. Ist durchaus möglich, aber mir ist, um ehrlich zu sein, ganz Schnuppe, was Sie von meiner Spieltaktik halten, denn der Erfolg gibt mir Recht.